BIOGRAPHICAL 

Susanne Loewit was born in 1959, grew up in Landeck and studied German and music at the University of Innsbruck.
In addition to her work as an artist she taught in different high schools till 2012. Her various exhibitions show her artistic development. Until 2012 Susanne Loewit primarily worked with oil, but also used techniques like etching, linocut and woodcut. Motifs are landscapes and architectures as places of longing, where all troubling aspects are blanked out. The focus is on colour and form, detail and outline/contour.
Her own biography becomes increasingly important in her work. The human being becomes pictoral content and object of analysis/scrutiny. The technique of gouache replaces oil painting. The technically shortened work process leads to a radical change of the painted surface.

Susanne Loewit wurde 1959 als älteste Tochter der Volksschullehrerin Therese Danler und des akademischen Malers und Kunsterziehers Herbert Danler in Reith bei Brixlegg/Tirol geboren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Landeck, wo sie am dortigen Gymnasium maturierte. Von 1977 – 1983 studierte sie an der Leopold-Franzens-Universität/ Innsbruck Musik und Germanistik. Neben ihrer künstlerischen Arbeit unterrichtete sie 25 Jahre an verschiedenen Gymnasien.
Seit 2012 widmet sie sich ausschließlich der Malerei. Bis 2012 sind Landschaften, Bäume und Architekturen bevorzugte Motive – Orte der Sehnsucht. Zunehmend verstärkt sich die Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie. Der Mensch – die Frau wird zum Bild- und Untersuchungsgegenstand, die Auseinandersetzung mit weiblichen Identitäten zu einem weiten Experimentierfeld.

EXHIBITIONS

2024-2025 Kuppelrain | Kastelbell | Vinschgau | I
2021-2024 Ärztinnenpraxis Neuhauserstraße | Innsbruck | A | „Imagine“
2019 Kunst im Gang | Katholisch-Theologische Fakultät Universität Innsbruck | A | „Anima“
2019 Kornkasten | Kematen | A | „Beyond“
2019 HTL Fulpmes | A | „Menschenbilder“
2019 Kultur Winkl | Prutz | A | „Beyond“
2019 Galerie Maier | Innsbruck | A |„Die Kraft der Druckgrafik“
2018 Atelier im Karrnerwaldele | Landeck | A | „Neue Arbeiten“
2018 Alpinarium Galtür | Galtür | A | „unendlich gegenwärtig 6/7“
2018 Schloss Kastelbell | Südtirol | I |„5 Posizioni“
2018 Euregio Tirol-Südtirol-Trentino | Brüssel | BEL | „unendlich gegenwärtig 5/7–Stills“
2017 Galerie am Berg | Grafenast | A | „unendlich gegenwärtig“ 4/7
2017 Kunstraum Pettneu | Pettneu a. Arlberg | A | „unendlich gegenwärtig“ 3/7
2017 Galerie Schloss Landeck | Landeck | A „unendlich gegenwärtig“ 2/7
2017 Dengel Galerie | Reutte | A | „unendlich gegenwärtig“ 1/7
2017 Galerie im Andechshof | Innsbruck | A | „Stills“
2016 Galerie Theodor von Hörmann | Imst | A | „Grafik im Wechsel der Techniken“
2015 Rechelerhaus | Ladis | A | „Identities“
2014 Heurigen-Weingut Frühwirth | Teesdorf | A
2014 Hotel Tre Cime | Sexten | I
2011 Gewächshäuser des Botanischen Gartens | Innsbruck | A | „Im Schatten der Pinie“
2010 HTL-Galerie | Innsbruck | A
2010 Museum im Ballhaus | Imst | A
2009 Galerie Nothburga | Innsbruck | A | „my father´s eyes“
2007 HTL Fulpmes | A | „landscapes“
2004 Atelier Loewit | Innsbruck | A | „Giardini segreti“
2003 Schloss Landeck | Landeck | A 
2002 Galerie Renu | Silz | A
2001 Tyrolit-Kunst in der Kantine | Schwaz | A | „natura viva“
2001 Galerie am Grillhof | Vill |A
2001 Kultur im Forsthaus | St. Ulrich a. Pillersee | A | „Farben und Formen“
2000 Gewächshäuser des Botanischen Gartens | Innsbruck | A | „Vegetabil“
1999 Galerie Nothburga | Innsbruck | A | „tema con variazioni“
1998 Galerie Augustin | Innsbruck | A
1997 Atelier Loewit | Innsbruck | A  |„Mikrokosmos“
1996 CA-Filiale Saggen | Innsbruck | A „Mein Montmartre“
1995 Stadtturmgalerie | Innsbruck | A
1993 Tan Gallery | Zürich | CH 
1992 Galerie Hosp | Nassereith | A 
1989 Stadtturmgalerie | Innsbruck | A

REVIEWS

SUSANNE LOEWIT

Man könnte den künstlerischen Weg der in Reith bei Brixlegg geborenen und dann viele Jahre in Landeck lebenden Susanne Loewit als einen von außen nach innen bezeichnen. Sie arbeitete sich anfangs in Öl auf Leinwand, im Holzschnitt, Linolschnitt und mit Radierungen an Landschaften und Architekturen ab, dann an vegetabilen Formen, wobei es ihr bereits bei diesen Werken nicht um äußerliche Mimesis ging, sondern um das Herauslösen isolierter Sehnsuchtsorte oder schlicht um Farbkörper, Lichtkörper und Strukturen.
Zum Wechsel von der äußeren zur inneren Form drängte auch eine biographische Notwendigkeit, nämlich die Befreiung von ihrem Vater Herbert Danler, dessen Landschafts- und Architekturbilder in seiner Tochter anfangs einen Echoraum gefunden zu haben schienen, von dem es abzuspringen galt.
Der Titel einer Ausstellung in Kematen im Jahr 2019, beyond, scheint diese Bewegung eines „Darüberhinaus“ eindringlich auszudrücken. Die Brücke zu dieser Neuausrichtung bildete die ihr ganzes Leben anhaltende Vorliebe für das Porträt. Seit etlichen Jahren arbeitete sie bereits an Werkgruppen, die sie mit identities bezeichnete: abstrakte Typen weiblicher Identitäten, wobei sie die emotionalen Momente der Mutter, der Schwangeren oder der Geliebten abseits individueller und alltäglicher Verstrickungen interessierten.
Bei einer anderen Ausstellung im gleichen Jahr 2019, im Kunstgang der Theologischen Fakultät in Innsbruck, fügte sich der Ausstellungstitel Anima konsequent in diese große Bewegung des Darüberhinaus über die äußere Form ein. Loewit griff dabei auf einen Begriff des Archetypenvorrats aus der Analytischen Psychologie C. G. Jungs zurück. Animus und Anima bezeichnen dort allgemein-menschliche Strukturen von Imagination und Emotion, die sich nach außen als Ambivalenzen von Freude und Trauer, Liebe und Hass, Überheblichkeit und Minderwertigkeit darstellen.
Dabei bleibt das kollektive Unbewusste in einer Unschärfe zwischen weiblich und männlich. Anima als bipolare Kraft, das Heilige und die Hure, ist auch das Weibliche der männlichen Seele.
Die Künstlerin, für die Anima eine Chiffre für die inneren Seelenzustände abgibt, muss freilich – zwangsläufig – an den äußeren Erscheinungen sondieren. Sie bleibt dazu auf jenem Pfad, den zahlreiche Künstlerpersönlichkeiten über die Jahrhunderte begangen haben. Denn große Porträtmalerei verstand sich immer als Schlüssel zum Tor des Innenlebens der Abgebildeten. Das aber ließ sich kaum künstlerisch erzählen, ohne gleichzeitig auf die je eigene Seelenlandschaft zu rekurrieren. So gesehen hat diese Auseinandersetzung mit ihrer persönlichen und künstlerischen Entwicklung zu tun. Blieb das Anliegen ähnlich, änderten sich gleichwohl Techniken und Vorgehensweisen. Die Künstlerin fotografiert Frauen in Alltagshaltung abseits gestellter Posen und zoomt am Computer in die Details, gerne auf Mund und Augen, um das Umfeld auszublenden, das Gesten im allgemeinen leichter zu identifizieren erlaubt. Die ausgedruckten Bilder werden zerschnitten und wie eine Collage geplant, aber auch intuitiv und zufällig zusammengefügt, was zu einer Fülle von Varianten führt, die sich zu einzelnen Serien oder Werkgruppen zusammenfassen lassen. Derart wird das Porträt hier mitunter sogar aufgefächert in eine serielle Arbeit. Diese reduzierende Einengung des Sichtfeldes auf das Detail soll der Betrachterin der in Öl auf Leinwand malerisch festgestellten Fragmente einen möglichst großen Raum der interpretierenden und konstruierenden Sicht ermöglichen. Der auslotende Blick der Betrachterin und des Betrachters auf die vermeintlichen Seelenzustände der anonymen Frau wird damit – ähnlich wie bei der Künstlerin selbst – unversehens zu einer Introspektion in die je eigene Seelenlandschaft.
Dass Körperteile wie Auge oder Mund mit starker Symbolik aufgeladen sind, versteht sich von selbst. Steht das Auge für den Blick, der nie nur rein rezipierend, sondern stets auch konstruierend, nie nur schweigend, sondern stets auch sprechend ist, kann der geöffnete rot geschminkte Mund als Zeichen der Erotik ebenso wie als Ort der Kommunikation oder der Verbindung des Innen mit dem Außen dechiffriert werden. Der Mund ist ein besonders intensiver körpersprachlicher Signalgeber, der in der hier gezeigten Isolation seine ganze Geheimnishaftigkeit entfaltet. Dazu kommen bisweilen andere Signalgeber des (weiblichen) Körpers, wie Armreifen, Halsketten, Textilteile. Loewit bettet dieses Geheimnis manchmal in das Muster eines orientalischen Teppichs ein. Sie ist fasziniert von der verborgenen Geometrie und den magischen Mandalas der Ornamentik, deren Bedeutung ebenso vielfältig und schwierig aufzulösen ist, wie menschliche Seelenzustände. Damit thematisiert sie geradewegs das Geheimnisvolle, das den Reiz des Porträts seit Jahrhunderten ausmacht und das Susanne Loewit in ihren Bildern meisterhaft verdichtet, ihm damit Ausdruck verleiht, ohne den Zauber zu zerstören. 

Bernhard Braun, Dezember 2024

 

ZU DEN BILDERN VON SUSANNE LOEWIT

Kann man über Kunst schreiben? Kann man Bilder besprechen, über Malerei reden, über etwas sprechen, das sich außerhalb der Sprache bewegt? Befindet sich die bildende Kunst nicht jenseits des gesprochenen oder geschriebenen Wortes? Diese Fragen habe ich mir bei der Betrachtung von Susanne Loewits Bildern gestellt. Die Antwort aber ist: wir denken in Bildern und kommen dabei nicht ohne Sprache aus, auch wenn wir schweigend vor einem Kunstwerk stehen.
Beim Lesen von Aufsätzen der amerikanischen Schriftstellerin Susan Sontag war ich verblüfft, wie oft mir dabei die Bilder von Susanne Loewit eingefallen sind, wie unwillkürlich ich Parallelen hergestellt habe.
So sagt Susan Sontag: „Das wirksame Kunstwerk hinterlässt Stille.“ Beim Betrachten von Susanne Loewits Bildern wird man still, denn jedes Gemälde erzählt seine Geschichte, versetzt uns in ein anderes Leben. Man könnte diese Bilder auch als Fragmente sehen, und „das Fragment“, sagt Susan Sontag, „setzt voraus, dass man sehr viel weiß und erlebt hat.“ Und, so Sontag: „Das höchste Ziel der Malerei ist das Transzendieren des Gegenstandes“. Das heißt, das im Bild Dargestellte ist nicht das, was wir auf den ersten Blick zu sehen glauben. Es bewegt sich in einer anderen Wirklichkeit.
Geschichten von ganz besonderer Tiefe birgt die Malerei von Susanne Loewit. Sie malt das Geheimnis, das jedem Bild innewohnt. Der Ausschnitt aus einem Gesicht beispielsweise deutet lediglich an, was dahintersteht. Der geöffnete Mund einer Frau kann deren Geschichte erzählen oder die eines/ einer anderen. Der Mund in diesen Bildern ist der einer selbstsicheren, aktiven Frau mitten im Leben. Und was hat dieser Mund wohl gesagt in dem Augenblick, den Susanne Loewit am Beginn ihres Arbeitsprozesses mit der Kamera eingefangen hat?
Auch in den Illustrationen zu Susanne Loewits Buch stehen junge, lebensfrohe Frauen im Vordergrund. Die Künstlerin macht sich in den Sagen auf die Suche nach der weiblichen Psyche. Sie zeigt, dass Hexen beispielsweise nicht unbedingt alt und hässlich waren, sondern oft attraktive, mutige Frauen, die sich selbstbestimmt und frei entfalten wollten. Diese scheinen unserer leibhaftigen Gegenwart entstiegen zu sein und machen uns bewusst, dass sich ihre Gefühle kaum von unseren unterscheiden: Lebenslust und Freude, Liebe und Betrug, Eifersucht und Einsamkeit, Trauer, Angst und Tod – die Seelenwelt hat sich im Lauf der Jahrhunderte, ja, Jahrtausende, nicht maßgeblich verändert, ist vielfach gleichgeblieben – bis in alle Gegenwart, und hier schließt sich der Kreis. Susanne Loewits Bilderwelt öffnet das weite Feld einer psychologischen Innenschau, die dem Auge und der Phantasie keine Grenzen setzt.

Marie Luise Habicher, April 2019

 

NOTIZEN ZUR BILDSERIE IMAGINE 

Meine Sprache zu finden, meine Stimme; meine Weise, mich im Miteinander zu verhalten, zu sein, Ich zu sein – es ist ein Weg dorthin und der kann ein Leben dauern. Seit fixe Identitäten von Hirnforschung, Psychologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften als Konstrukte erwiesen sind, ist vieles ins Schwimmen geraten. Manche erfahren das als Verlust von – angeblich – Sicherheit gebenden Zuschreibungen und rudern zurück; flüchten in Parteien, die die Restauration von alten Ordnungen versprechen, sprich e i n e r binären Ordnung mit klaren Vorgaben von dem, was Mann und Frau zu sein hat, mit klaren Unterscheidungen von Einheimischen und Migranten – kurz mit einem Faible für Schwarz und Weiß, Richtig und Falsch und anderem mehr.

Susanne Loewit scheint auf den ersten Blick dieser Zweiteilung und damit auch Spaltung unserer Wirklichkeit zu folgen und zwar durch ein Verfahren des Ausschließens. Frauen sind ihr Thema und damit – so könnte man meinen -, was Frauen ausmacht, ihr Wesen, ihr sich von den abwesenden Männern Unterscheidendes.

Den Frauen-Bildnissen von Susanne Loewit entlanggehend, wird offenkundig: Was Frau ist, wird alles andere als klar definiert. Viele Blicke sind fragende, sinnende, suchende, kämpferische, trotzige, ängstliche. Ja, es gibt sie auch: lächelnde Frauen, Frauen mit sicherem Blick oder in sich gekehrt, wie ruhend, und Frauen von starker erotischer Ausstrahlung. Doch die Unruhe, das Unentschiedene, das Fragmentarische, das Abweisende und Abgewandte, das Unbeheimatete und mitunter Provozierende drängt sich vor, einschließlich von Momenten der Bedrohung und Gewalt.

Zu manchen Bildern und Bildgruppen fallen mir Titel ein, wissend, dass ich es bin mit meiner Wahrnehmung, geprägt von meiner Geschichte, der sie für möglich hält: z.B. Im Gefängnis von Identitäts-Zuschreibungen; oder: Das Ausprobieren von Identitäten im Sinne von Max Frischs Roman „Mein Name sei Gantenbein“. Ein den Bildern gemeinsames Thema könnte jedoch die Frage sein, was Frau-Sein (heute) ausmacht, worin es sich zeigt – etwa in Momenten des Lächelns, des Tagträumens, des Wartens und der Erwartung, des Aus-sich-heraus-Gehens, des Sich-Zeigens, Sich-gut-Fühlens, der Ungewissheit, Verletzlichkeit, des Widerstands und der Bedrohung. Doch frage ich mich, ob da nicht schon wieder die Gefahr essentialistischer Fixierungen lauert, die die Freiheit massiv einschränken, zu sein und zu werden, was Zuschreibungen transzendiert; und die zu werden und zu sein, die durch die Räume von Bestimmungen schwebt, in sie ein- und durch sie hindurchgeht, sie lässt und je Neues wird in fortlaufenden, fließenden, oft kaum wahrnehmbaren Verschiebungen und Verwandlungen….um so einfach Leben zu sein, es zu sein in seiner sanften, webenden und sich fortwährend wandelnden Unbändigkeit und Kraft. Dies entspricht meinem Eindruck von Susanne Loewits Arbeiten. Sie bannt Bildnisse nicht auf die Leinwand, fixiert sie nicht auf einen Wiedererkennungsmoment hin – als etwas von ihr Geleistetes, artistisch Gekonntes. Es ist oft ein Behutsames in der Pinselführung, ein Lassendes, das sich auf das Gegenüber einlässt, sich von ihm bewegen lässt, von seinem Atem, Sich-Empfinden, seinem pulsierenden Sein.

Folgendes, indirekt bereits zur Sprache gekommen, wird nun direkt benannt im Zusammenhang mit e i n e m Aspekt von Susanne Loewits Arbeitsweise. Gemeint ist das Moment des Spiels. So lässt sich z.B. fragen, ob die Künstlerin nicht manchmal mit einerseits stereotyp männlichen Blickweisen und andererseits offener, interessiert zugewandter Wahrnehmung von Frauen spielt und zugleich das Ineinander oder fluid Changierende zwischen beidem thematisiert.

Zum „Spielerischen“ in Susanne Loewits Arbeiten zählt auch eine Neigung, nur Ausschnitte von Figuren zu zeigen – ausnahmslos Frauen und mitunter Kinder. Das Torsohafte und Isolierte von Figuren und Körperteilen gewinnt Signal-, ja irgendwie Statement-Charakter und bleibt dennoch rätselhaft verschlossen. Ein anderes Element scheinbar willkürlichen Konstruierens ist die Montage von sowohl realistischen wie ungegenständlichen Bildpartien. Es ergeben sich harte Schnitte, Einander-Überlappendes, Spiegelungen, Entsprechungen, aufeinander Prallendes und über Assoziationen sich Erschließendes.

Susanne Loewits Bilder von Frauen lassen sich nicht auf eine Aussage reduzieren. Sie leben von Andeutungen, Signalen und kryptischen Einschüben; vom Spiel mit Perspektiven, zu dem auch das Isolieren sowie das Abschneiden von Körperteilen gehört. Wir begegnen berührend sensiblen Portraits und Momenten des Schreckens, aber auch wie absichtslos aus einer Laune heraus Gefügtem, spielerisch, vielleicht sogar mit einem Augenzwinkern. Das verleiht den Arbeiten in der Zusammenschau ein Ineinander von Leichtigkeit und Ernst, von Spiel und Wahrhaftigkeit und lässt das Unverfügbare des Lebendigen spüren.

Peter Peintner, Mai 2025

 

VERKÜRZENDE VERFAHREN 

Die Anstöße kommen von der Natur. Nach außen hin gleichen sich die Motive: Pflanzen, vor allem Bäume, oft zusammen mit Architekturen (etwa „Saggenvillen aus der nächsten Wohnumgebung), zuweilen zu Landschaften ausgeweitet; dasselbe umgelegt in südliche Szenarios: Capri, Sizilien, Kreta, Cote d´Azur. Das Pflanzenmotiv wurde neulich durch die Einbeziehung exotischer Pflanzen i „Dschungel“ des Botanischen Instituts der Innsbrucker Universität vertieft.

Die Hauptarbeit geschieht im Atelier: Vor-Aquarelliertes wird dort in Öl „verkürzenden Verfahren“ unterzogen. Ölfarben, zumeist pastos im Auftrag, werden in der Regel stark kontrastierende neben- und übereinander gebracht, -gelegt, -gefügt, – gedrängt. So zum Beispiel – in Warm-Kalt-Kombinationen – Bordeaux (Stierblutrot)-Türkis-Ultramarin; oder Krapplack(rot)-Zitrongelb (oder das dunklere Chromgelb)-Smaragd – und dies alles – in Dunkel-Hell-Kombinationen – zu oft extremen Dunkelwerten in Beziehung gesetzt. Wer will, kann an Munch, Gauguin, E.L. Richter denken. – Einiges ist in Acryl gearbeitet, also weniger deckend, eher lasierend, was mehr Transparenz ermöglicht und insgesamt milder wirkt.

Die „verkürzenden Verfahren“ bestehen zunächst in der Hervorhebung von Richtungsmomenten, in Verzweigungen, Wachstumsbögen, richtungsändernden Wachstumsknoten, Verästelungen. Äste, Zweige sind als bildeinteilende Elemente eingesetzt, oft heftig ausfahrende, oft – in vielfältigem Richtungswechsel – netzartig sich verteilend. Dies erzeugt harte (aber auch klare) Konturen, Flächenteilungen, Massen-Begrenzungen, und es entstehen plötzliche Aus- und Durchblicke, die zusammen mit der konturierenden Umrahmung zuweilen fast wie Kirchenfenster wirken.

In Linolschnitten setzt sich diese Lust am Konturieren fort. Gemalte Bilder, Pinselzeichnungen stehen dafür Pate und umgekehrt: ein fertiger Linolschnitt wird in den Computer eingescannt, auf ein größeres Maß berechnet und so – als selbständiges Bild – wieder zur Vorlage für Öl-Umsetzungen. Allgemein gelten Farben als Brechungen des ursprünglichen Weiß:

„Das reine Licht, es bricht sich in der Träne

der Sterblichen, in Tod und Liebesnot,

es wird zu Himmelsblau und Feuersrot,

und keiner als der Mensch weiß um das Schöne.“

                                                           (Josef Leitgeb)

Hier scheint es umgekehrt: als wäre Farbe Ergebnis einer Brechung aus dem Dunkeln. In der Tat wirken diese Bilder oft wie Auflichtungen einer nahe beim Betrachter angesiedelten primären Dunkelheit. Gegen die Feststellung, ihr Farbkanon sei von Schwarz dominiert, verwahrt sich allerdings Susanne Loewit. Die Dunkelwerte auf ihren Bildern resultieren vielmehr, sagt sie und sieht man, aus Lasuren, zum Beispiel in Verbindung mit Preußisch-Blau. Gemischte dunklere Farben hemmen, vordergründig, den Durchblick auf reine, hellere. Sie zwingen das Auge zum Modellieren von Farbkörpern, ehe es, an diesen vorbei, zu helleren, reineren Regionen vordringt. Farberhellte Räume, Lichtabgründe werden hinter den abgeschatteten Zonen mehr erahnt als gesehen oder gar betreten. Sie habe einen „Dämmerblick“ sagte jemand, der die Künstlerin besonders gut kennt.

Manche Bilder sind öfter gemalt. Ein Bild kann zunächst kleiner gemalt sein, dann größer, aber auch umgekehrt. Teilweise wird Gemaltes übermalt: Ein locker aufgetragener Farb- und Formzusammenhang kann, wenn die Künstlerin es genauer wissen will, „zugemalt“, eine verfrühte Komposition drängt danach, „aufgemalt“ zu werden. So bilden sich, aus jeweils selbständigen Arbeiten, Serien, Variationen. Ein Moment des Musikalischen macht sich in der Komposition und im Wechsel zwischen Kompositionen geltend. In die Bilder gerät Rhythmus.

Gegenständliches erscheint in Verwandlung: in ein nur noch erinnertes Gegenständliches – einen „Zikadenbaum“ (1999), eine „Pinie“ (1998), eine „Feigenbaum“-Serie (1999); verwandelt in Gebilde, die – abseits von der Achse „konkret-abstrakt“ – zur Realität des Gegenständlichen in eigentümlicher Parallele stehen wie etwa die Bilder „Capri“ (1997), „Gornella/Tropea“ (1998), sowie die fünfteilige Serie „Aeonium“ (2000); verwandelt schließlich in reine Abstraktionen: „Vegetabil“ – unter diesem Titel stand 2000 eine ganze Ausstellung, und auch andere Titel (z.B. „Pflanzenmagie“, 2000) deuten darauf hin, dass es um Verallgemeinerungen geht. Insgesamt erscheint in diesem Prozess der „verkürzenden Verfahren“ Gegenständliches umgewandelt in ein „Malwesen“.

„Vegetation/Saggen/Mikrokosmos“ – so nennt Susanne Loewit spontan ein Bild aus dem Jahre 1997. „Vegetation“ ist ein Abstraktum, freilich mit Konnotationen von Üppigem, Wucherndem; „Saggen“ eine gegenständlich-topographische Bezeichnung; „Mikrokosmos“ ist das Wort für Kleinstrukturen, die der äußerlich-strukturierten Welt innewohnen. Weder auf diesem noch auf anderen Bildern, die „Mikrokosmos“ vergegenwärtigen, erscheint freilich als solches Kleines und Kleinstes. „Mikrokosmisches“ ist hier nicht auf „mikroskopisches“ Format gebracht. Im gewohnten großzügigen Duktus sind Formen und Flächen zu starken Konturen und Kontrasten zusammengeführt. Daneben nimmt sich das Epitheton „mikrokosmisch“ eher zart aus, Dennoch ist damit, scheint mir, die zentrale Botschaft des Bildes getroffen: Ob stark konturiert oder nicht – es geht in ihm um Verschlüsselungen, um verborgene Regeln, nach denen alles gesehene Wirklichkeit, auch die des Häuser- und Gartenviertels, in dem man lebt und malt, sich ursprünglich formt. Dies zu zeigen, darin besteht das „mikrokosmische!“ dieses Bildes.

Ihre „verkürzenden Verfahren“ wendet die Künstlerin letztlich um solcher Verschlüsselungen willen an. Sehend und gestaltend arbeitet sie sich an elementare Formen des Pflanzlichen heran und damit ahnungsweise auch an Gesetze, nach denen Wachstum und Verwandlung geschieht. Sie tut das nicht, um, wie es heute mit dem genetischen Code geschieht, solche Urformen und Gesetze des pflanzlichen Wachstums ein für allemal offenzulegen, sondern um in Gleichnissen anzudeuten, dass – jenseits dessen, was man wissen und sagen kann – die sinnliche Wahrnehmung der Welt insgesamt Regeln gehorcht.

„Alle Gestalten sind ähnlich und keine gleichet der andern;

Und so deutet der Chor auf ein geheimes Gesetz

Auf ein heiliges Rätsel.“

So heißt es in Goethes Gedicht „Metamorphose der Pflanzen“. Etwas von dem eigentümlich vegetativen Leben, das Susanne Loewits Bilder in ihrer jeweils individuellen Form und – über die Zeiten hin – durch ihren wechselseitigen Zusammenhang bezeugen, ist damit gekennzeichnet. Vielleicht erklärt sich daraus auch ein bisschen die Insistenz, die treibende Kraft, das Dranbleiben, denen sie ihre Entstehung verdanken. Nach dem „Programm“ solcher Verwandlungen, nach der „Form-Genese“ ist vor Susanne Loewits Bildern zu fragen.

Walter Methlagl, 2002 Katalog „Susanne Loewit“

 

NATUR IM BILD

»Natura viva« – wie Susanne Loewit eine ihrer zahlreichen Ausstellungen nannte – könnte als Motto für den gesamten Verlauf ihrer bisherigen künstlerischen Tätigkeit stehen – trotz aller dabei beobachtbaren Wandlungen in der Art ihrer Auseinandersetzung mit dem von ihr bevorzugten Thema der Natur.

Beim Versuch, Loewits Arbeiten nach Themenschwerpunkten zu gliedern, die sie selbst mit Titeln wie »Saggen und Vegetation«, »Mikrokosmos«, »Südliche Landschaften«, »Botanischer Garten« und »Bäume« bedacht hat, wird deutlich, dass diese im Grunde unter ein großes Thema – das der Natur – fallen, ihr gesamtes Oeuvre ein »tema con variazioni« ist. Trotzdem würde ich von verschiedenen »Phasen« in der Bearbeitung dieses Themas sprechen: einer anfangs ruhigeren, beschaulicheren Phase, dann der mittleren Phase des Mikrokosmos-Zyklus, der Phase der Entdeckung des Dynamischen in der Natur; schließlich der Phase einer Art Rückkehr zu stilleren, häuslichen Szenen.

Durchwegs aber bestechen Susanne Loewits Bilder durch ihre Klarheit und Frische, der eine Suche nach Ordnung und Klärung innewohnt.

Die vor allem in früheren Jahren auftretende Suche nach Klarheit wird in Form und Farbe gleichermaßen deutlich: mittels einfacher; klarer Linien und teils strenger Konturen sowie in der Wahl der Farben, die in ihrer Frische und Reinheit die Stimmung eines Herbsttages im hohen Norden vermitteln – selbst bei Motiven, die südlicheren Gegenden entnommen sind.

Klarheit über sich selbst und über die Welt ist ein wesentliches Ziel. sowie der Versuch, das sie Umgebende in eindringlicher Deutlichkeit festzuhalten, zu bewahren. Dass der daraus resultierenden kraftvollen Pinselführung, der resoluten Setzung von Linien und Auswahl kräftiger Farben ein sensibles Bewusstsein vom Entschwinden der Dinge zugrunde liegt, die Sorge, sie zu fassen zu versäumen, eine Angst vor dem Entgleiten, wird erst bei näherem Hinsehen deutlich.

Die angesichts der mannigfaltigen Eindrücke empfundenen Gefühle werden jedoch unter Kontrolle gehalten, die Bilder sind das Ergebnis konzentrierter; disziplinierter Arbeit und reflektieren einen Weg des Klarwerdens über die Welt. die Malerei und sich selbst. Die zahlreichen Überarbeitungsstufen, die man bei einem Besuch im Atelier der Künstlerin zu sehen bekommt. muten wie ein Prozess der Reinigung, man könnte fast sagen, wie ein Weg der Katharsis, an. Dies gilt für den gesamten Verlauf ihrer künstlerischen Tätigkeit, obgleich sich dieser, wie erwähnt – und mit Vorbehalt – in unterschiedliche Phasen gliedern lässt.

In der früheren Phase dominieren konkretere Formen – vorzugsweise Bäume, die als solche klar erkennbar sind -, die Farben hingegen sind vielfach in zurückhaltendem Pastell gehalten. Später werden ähnliche Motive in kräftigeren Farben und markanteren Formen wiedergegeben, das Verträumte und Versonnene weicht zunehmend dem Realistischen, farbenfroh Lebendigen.

Während die Motive anfangs fast ausschließlich aus der unmittelbaren Umgebung stammen – Häuserfassaden und Gartenansichten der vertrauten Gegend, des »lnnsbrucker Saggen« – geben die Bilder der mittleren Phase Zeugnis einer Auseinandersetzung mit dem gesamten Kosmos. Die Bezeichnung »Mikrokosmos« kann zum einen unter dem Aspekt der persönlichen Wahrnehmung des Kosmos, zum anderen aber auch unter dem Aspekt der Größe verstanden werden: Bilder des Mikrokosmos sind beträchtlich kleiner gehalten – im Durchschnitt nicht mehr als 25×30 cm – doch auch vom Malerischen her wird eine Reduzierung deutlich: Gegenständliches weicht zunehmend dem Abstrakten. Susanne Loewit deutet an, streift alles nur andeutungsweise »Verschnörkelte« – sofern man in ihrem Schaffen überhaupt davon sprechen kann – radikal ab, die Formen nähern sich einer Einfachheit von geradezu geometrischer Strenge. Die Farben sind sprechender; ein­ prägsamer: intensiv, des Lebens voll, wenn auch mit einem Hauch der Schwermut – dem Schatten des Unausgesprochenen. Wie die Bilder eigentlich ohne Titel waren, so haftet ihnen insgesamt etwas Geheimnisvolles an, ein Andeuten, Verhüllen des nicht Verbalisierbaren, das sich nur ahnen lässt. Ein Ver-Schweigen.

Die Kraft, die Schönheit des Kosmos festzuhalten, äußert sich aber nicht nur in der Intensität der Formen und Farben, sondern auch im statischen Charakter der Darstellung dieser Bilder. Alles scheint auf einen – klaren – Punkt gebracht, festgehalten, am Entschwinden zu hindern gesucht. Trotzdem wirkt dieses statische Moment nicht starr oder tot. Es symbolisiert vielmehr einen Zustand der Ruhe und Besinnung, ein »Verweilen« im Augenblick.

Dass die Dinge trotzdem in Bewegung sind, es kein wirkliches Stillstehen im kosmischen Geschehen gibt, beweist die Vielfalt an Facetten der einzelnen Motive, die die Künstlerin anhand von sogenannten Serien-Bildern zum Ausdruck bringt. Damit widerlegt sie jedweden Vorwurf einer eindimensionalen Betrachtung.

Das Bemühen, die Dinge in ihrer Gesamtheit zu erfassen, ihnen auf den Grund zu gehen, erweist sich als ein Anstreben von »Transparenz« (um mit Wittgenstein zu sprechen), als ein Versuch, das Geschaute und Erfahrene »kristallklar« darzustellen. Das Ergebnis: Bilder wie Kristalle von eigener Leuchtkraft.

Arbeiten des Mikrokosmos-Zyklus haben häufig auch südliche Landschaften zum Thema – Impressionen von Sommeraufenthalten auf Capri, Elba oder in Südfrankreich mit ihrer eigenwilligen Vegetation sind in klaren, manchmal strengen Formen und leuchtenden Farben festgehalten, lassen trotz einer Atmosphäre der Ruhe aber den Wind verspüren, wie er durch die Äste der Pinien streicht, offenbaren die Bewegung als Prinzip der Natur.

Unmittelbar nach der Mikrokosmos-Phase wird das Dynamische in der Natur noch deutlicher, die Formen erscheinen weicher, gerundeter, der gesamte Malduktus voluminöser. Nur selten sind noch zarte Pastelltöne anzutreffen, es dominieren Variationen von Rot in satter Leuchtkraft. Natur wird als etwas Wachsendes, Treibendes, Wucherndes verstanden – eine Natur, die lebt – wenn auch das Streben nach Ordnung und Klarheit immer noch nicht gewichen ist.

Als eine Art Höhepunkt in der Phase der Darstellung des dynamischen Naturgeschehens können die im Jahre 2000 ausgestellten Arbeiten im Botanischen Garten von Innsbruck gesehen wer­ den. Waren es bisher vorwiegend Bäume aus dem regionalen, allenfalls mediterranen Raum, so hat sich Susanne Loewit hier mit tropischen Pflanzen auseinandergesetzt, wie sie in den Gewächshäusern des Botanischen Gartens zu besichtigen sind.

Wie sehr sie in diese exotische Welt einzutauchen vermag, beweisen ihre Bilder, die alles Geheimnisvolle, manchmal Unheilvolle des Dschungels verströmen. In ausdrucksstarken Farben, wobei die Kraft des Lebens symbolisierende Grüntöne überwiegen, sowie den verschlungenen Formen sprechen die Pflanzen – sei es ein afrikanischer Köcherbaum oder eine Guajave – ihre eigene Sprache: still, dunkel, geheimnisvoll, den Betrachter  auf   magische Weise an sich fesselnd und ihn in eine Welt von fernen Ländern und entschwundenen Märchen und Mythen entführend. Trotz des in den Bildern spürbaren pulsierenden, ungebändigten Lebens bleibt Susanne Loewit immer die disziplinierte Künstlerin, die dem rastlosen und unaufhaltsam erscheinenden Streben und Treiben der Natur durch eine stets reflektierte Auseinandersetzung mit ihrem Sujet Grenzen zu setzen versteht. Durch ständigen Wechsel der Perspektiven und unterschiedliche Farbschattierungen, die sie den einzelnen Pflanzen verleiht, werden der Ernst und die Genauigkeit deutlich, mit denen sie an die Objekte ihrer Arbeit herangeht. Ein kontrollierter Umgang mit den Linien so­ wie ein oft leuchtendes Gelb als Hintergrund zum Dunkel wuchernden Blattwerks suggerieren Licht und ordnende Übersicht im vermeintlichen Chaos unbezähmbarer Natur.

Nach dieser Zeit der Tendenz zum Unruhevollen, Dynamischen in der Natur zeichnet sich schließlich wieder eine Art Rückkehr zum Beschaulichen, Stillen an – zu häuslichen Szenen wie Blumenstillleben, doch auch eine Besinnung auf den Menschen, die schon in früheren Entwürfen vorliegt, in einer Reihe von Skizzen und Zeichnungen in Ölkreide sind die Kinder der Künstlerin dar­ gestellt, in Farbgebung und Ausstrahlung eingebunden i n eine, an die Gartenlandschaften erinnernde Atmosphäre, – wie gewachsen in und aus dem Zauber der verschwiegenen Gärten der unmittelbaren Umgebung. Zarte Rosa- und Blautöne unterstreichen die dort besonders im Frühling herrschende Stimmung des Blühens und Reifens, die Bewegungen der Gestalten spiegeln das Spiel des Windes wider. Das Heranwachsen der Kinder ist eingebettet in das Wachstum der Pflanzen – in den Kreislauf der Natur, der seit jeher Loewits künstlerische Auseinandersetzung bestimmte.

llse Somavilla, 2002 Katalog „Susanne Loewit“

PUBLICATIONS

2024 SOLO ZU ZWEIT | SOLO PER DUE. Ein Künstlerpaar über die Dynamik zweier
Positionen. Text Marie Luise Habicher | Atelier Susanne und Georg Loewit

2021 SUSANNE LOEWIT IM MUIRENHOF. Broschüre. Text „Zu den Bildern“ von Marie Luise Habicher | Atelier Susanne Loewit

2018 UNENDLICH GEGENWÄRTIG. Broschüre zu den Sagen-Illustrationen | Atelier Susanne Loewit

2017 TIROLER SAGEN. Bis in alle Gegenwart. Sagentexte und Sagen-Illustrationen von Susanne Loewit | Berenkamp Verlag Wattens – Wien

2015 IDENTITIES. Broschüre | Atelier Susanne Loewit

2002 SUSANNE LOEWIT. Katalog | Athesia-Tyrolia Druck GmbH, Innsbruck
Texte: Ilse Somavilla, Walther Methlagl, Günther Loewit